Bundestag plant eigenen KI-Chatbot bis Jahresende
Der Bundestag will bis Jahresende einen eigenen KI-Chatbot für Abgeordnete und Beschäftigte bereitstellen. Das System soll Routinearbeiten übernehmen, personenbezogene Daten maskieren und die Nutzung unregulierter externer KI-Dienste eindämmen.
Vizepräsidentin Andrea Lindholz erläuterte das Vorhaben am 23. September 2026, wie heise online berichtet. Ein Berliner Start-up übernimmt die technische Umsetzung. Dessen Lösung kann verschiedene große Sprachmodelle einbinden. Solche Modelle verarbeiten Sprache und erzeugen daraus Texte. Das System filtert sensible Informationen, bevor diese das jeweilige Modell erreichen.
Routinearbeiten und Bürgeranliegen
Der Chatbot soll gesprochenes Wort verschriftlichen, Texte überarbeiten und Vorträge vorbereiten. Zudem soll er Standardanfragen sortieren. Laut Lindholz erhalten Parlamentsbüros zunehmend automatisierte Massenpost. Die KI soll darin Muster erkennen und relevante Bürgeranliegen herausfiltern. Das Werkzeug soll menschliche Arbeit unterstützen, aber nicht ersetzen.
Die Bundestagsverwaltung reagiert damit auf sogenannte Schatten-KI. Abgeordnete sind als freie Mandatsträger nicht an Weisungen der Verwaltung gebunden. Deshalb kann diese externen KI-Werkzeuge nicht verbieten. Das eigene System soll eine kontrollierte Alternative bieten. Seine Nutzung bleibt freiwillig.
Zugang nur nach Schulung
Die Regeln orientieren sich laut dem Bericht am KI-Gesetz der Europäischen Union, das Regeln für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz vorschreibt. Personenbezogene Daten dürfen nicht eingegeben werden. Vollständig KI-erzeugte Texte und Bilder müssen gekennzeichnet sein. Abgeordnete und Beschäftigte benötigen individuelle Zugänge. Vor der Freischaltung müssen sie Schulungen absolvieren und Nutzungshinweise unterzeichnen.
KI darf laut Lindholz Ideen liefern und Texte überarbeiten. Vollständig erzeugte Reden oder Grußworte lehnt sie ab. Für Verlässlichkeit und Prüfung veröffentlichter Inhalte haftet weiterhin der jeweilige Mandatsträger.
Zwölf Monate Erprobung
Der Bundestag plant zunächst einen Testzeitraum von zwölf Monaten. Anschließend soll eine Auswertung die Praxistauglichkeit prüfen. Dabei will das Parlament auch Veränderungen des KI-Marktes und neue Sicherheitsanforderungen berücksichtigen.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.