Banken suchen mehr KI-Fachkräfte für die Koordination automatisierter Systeme

Banken suchen mehr KI-Fachkräfte für die Koordination automatisierter Systeme
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Banken an der Wall Street bauen ihre KI-Personalplanung aus. Laut einer Auswertung des Personaldaten-Anbieters Draup wächst besonders die Nachfrage nach Fachkräften, die spezialisierte KI-Assistenten koordinieren. Neben technischen Fähigkeiten gewinnen Prozesskenntnisse und die Kontrolle automatisierter Systeme an Gewicht.

KI-bezogene Stellenausschreibungen bei Banken wie JPMorgan Chase, Citigroup und Capital One stiegen 2026 gegenüber 2025 um 49 Prozent. Die Auswertung erfasste 139.819 Ausschreibungen, berichtete CNBC am 2. Oktober 2026. Draup wertet öffentliche Stellenanzeigen und Plattformen wie LinkedIn aus. Hinweise auf die Koordination spezialisierter KI-Assistenten nahmen um 1.721 Prozent zu. Gemeint sind Systeme, die unterschiedliche Teilaufgaben gemeinsam bearbeiten.

KI-Einführung verlangt Kenntnisse der Fachabläufe

Laut Draup-Chef Vijay Swaminathan erweitert sich die Personalsuche über Entwickler von KI-Modellen hinaus. Gefragt sind auch Fachkräfte, die KI unmittelbar in Handelsabteilungen, Kontrollfunktionen und Verwaltungsabläufe integrieren. Dafür benötigen diese Beschäftigten technische Fähigkeiten und Kenntnisse des jeweiligen Geschäftsbereichs. Beispielsweise prüft ein automatisiertes System Rohdaten, ein anderes analysiert Dokumente, ein drittes kontrolliert regulatorische Vorgaben. Die Fachkräfte bestimmen außerdem, wann Menschen eingreifen müssen.

Auch konkrete Entwicklungswerkzeuge erscheinen häufiger in Stellenanzeigen, wie die Draup-Auswertung zeigt. Nennungen von LangGraph, einem Werkzeug für mehrstufige Arbeitsabläufe, stiegen um 679 Prozent. LlamaIndex verbindet KI-Anwendungen mit Daten; entsprechende Hinweise nahmen um 291 Prozent zu. Die Technik Retrieval-Augmented Generation versorgt KI-Modelle mit Informationen aus Unternehmensdatenbanken. Ihre Nennungen stiegen um 259 Prozent. Swaminathan zufolge wächst zugleich die Bedeutung von Problemlösung, Kreativität und kritischen Fragen zu betrieblichen Abläufen.

Kontrolle und Risikomanagement gewinnen Gewicht

Hinweise auf verantwortungsvolle KI-Nutzung stiegen laut Draup um 657 Prozent. Nennungen von KI-Steuerung und Risikomanagement legten um 394 beziehungsweise 359 Prozent zu. Kompetenzen zur Steuerung und Kontrolle erreichten insgesamt mehr als 16.000 Nennungen. Dem standen rund 8.400 Hinweise auf Schulung, Einführung und Betrieb von Modellen gegenüber. Laut Swaminathan prüfen Sicherheitsteams insbesondere Risiken durch Drittanbieterwerkzeuge und Verbindungen zu externen Modellen.

Die Besetzung spezialisierter Stellen bleibt laut Swaminathan trotz höherer Vergütung schwierig. Große Banken setzen deshalb verstärkt auf interne Weiterqualifizierung bestehender Entwickler und Fachkräfte. Für Führungskräfte im Bereich generativer KI, die Inhalte erzeugt, ermittelte Draup ein mittleres jährliches Grundgehalt von etwa 190.000 US-Dollar.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.