Anthropic verschärft Claude-Schutz gegen unerlaubtes Modelltraining
Anthropic hat den Schutz seines KI-Modells Claude gegen unerlaubtes Kopieren seiner Fähigkeiten verstärkt. Die Maßnahmen erschweren das Abgreifen interner Denkprozesse für fremdes Modelltraining. Einige Entwickler mussten dafür ihre Anbindungen ändern; bestimmte blockierte Anfragen kosten inzwischen wieder Geld.
Am 12. Oktober 2026 beschrieb Anthropic die Maßnahmen in einem Forschungsbeitrag. Nach ersten Erkenntnissen sank die von Angreifern abgegriffene Datenmenge um rund 90 bis 99 Prozent. Bei solchen Destillationsangriffen sammeln Unternehmen massenhaft Modellantworten, um damit andere Modelle auf ähnliche Fähigkeiten zu trainieren. Besonders wertvoll sind laut Anthropic die aufgezeichneten Denkprozesse vor der Antwort. Angreifer nutzen dafür häufig Netzwerke betrügerischer Konten.
Geschützte Denkprozesse bleiben beim Auftraggeber
Mit Claude Fable 5.1 und Claude Opus 5.5 führte Anthropic eine Funktion zum Schutz des bisherigen Gesprächskontexts ein. Neue Konten für die Programmierschnittstelle, kurz API, dürfen damit frühere Gesprächsinhalte nicht mehr bearbeiten. Das gilt für Konten ab dem 31. August 2026. Die Änderung erschwert wiederholte Extraktionsversuche, also Versuche, Claudes geschützte Denkschritte abzugreifen, über wechselnde Konten. Ältere Modelle mit schwächeren Schutzmechanismen können diese Denkprozesse ebenfalls nicht lesen.
Bei Claude Sonnet 5.5 erhält nur die Organisation Zugriff auf Denkprotokolle, also Aufzeichnungen der Denkschritte vor einer Antwort, deren Anfrage sie erzeugt hat. Zusätzlich erkennt ein zweistufiges Prüfsystem Versuche, geschützte Denkprozesse offenzulegen. Anthropic überprüfte dieses System mit internen und externen Angriffstests und schloss dabei entdeckte Sicherheitslücken. Der Anbieter beziffert den Anteil fälschlich erkannter Angriffe auf weniger als 0,1 Prozent.
Gebühren auch für blockierte Anfragen
Wiederholte Extraktionsversuche führen bei Anthropic zu strengeren Nutzungslimits; anhaltende Angriffe ziehen Kontosperren nach sich. Der Anbieter sperrte bereits Zehntausende zugehörige Konten, häufig innerhalb von weniger als zwei Stunden nach Angriffsbeginn. Die erneute Berechnung bestimmter Anfragen, die das Schutzsystem bereits vor einer Claude-Antwort blockiert, gilt seit dem 24. September.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.