Anthropic startet Sicherheitsinitiative für Industrieanlagen und quelloffene Software

Anthropic startet Sicherheitsinitiative für Industrieanlagen und quelloffene Software
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

Anthropic startet eine Sicherheitsinitiative für kritische Infrastruktur und quelloffene Software. Der Anbieter unterstützt Sicherheitsdienstleister mit KI-Modellen und Ingenieuren. Angemeldete quelloffene Projekte erhalten kostenlose Prüfungen ihres Programmcodes, deren Ergebnisse allerdings ohne menschliche Kontrolle verschickt werden.

Die Anthropic Cyber Mission wurde am 8. Oktober 2026 vorgestellt. Sie soll Verteidiger, also Sicherheitsfachleute und Sicherheitsfirmen, mit Werkzeugen, Forschung und finanziellen Mitteln unterstützen. Ausgangspunkt sind Erfahrungen aus Project Glasswing, einer Initiative zur Suche nach Sicherheitslücken. Deren Partner entdeckten zahlreiche Schwachstellen. Nach Angaben von Anthropic bleiben die Prüfung, Priorisierung und Behebung solcher Funde jedoch schwierig.

KI-Unterstützung für industrielle Steuerungstechnik

Das neue Programm zum Schutz kritischer Infrastruktur richtet sich an vertrauenswürdige Dienstleister und Hersteller für kritische Infrastruktur. Es stellt leistungsfähige Varianten von Claude, Anthropics KI-Modell, Ingenieure vor Ort und Forschung zu Bedrohungen bereit. Zu den Gründungspartnern gehören unter anderem Accenture, CrowdStrike, Hitachi, PwC und Rockwell Automation. Mehrere Partner arbeiten bereits mit Claude daran, Sicherheitslücken zu beheben und Kunden dabei zu unterstützen.

Anthropic nimmt dabei industrielle Betriebstechnik in den Blick: Steuergeräte, Steuerungssoftware und Netzwerke für Stromversorgung, Wasserwerke, Fabriken und Verkehrssysteme. Solche Anlagen sind für jahrzehntelangen Betrieb ausgelegt. Häufig lassen sie sich für Sicherheitskorrekturen nicht abschalten, weshalb bekannte Lücken jahrelang bestehen bleiben. Änderungen bergen zudem Betriebsrisiken. Zunächst arbeitet der Anbieter mit einer kleinen Gruppe von Dienstleistern an praktikablen Verfahren.

OSS Scanner für quelloffene Projekte

Parallel startet OSS Scanner, ein freiwilliger Prüfdienst für Projekte mit offen zugänglichem Programmcode. Angemeldete Projekte erhalten regelmäßig Untersuchungen durch Anthropics leistungsfähigste Modelle. Die Berichte enthalten eine Demonstration der möglichen Ausnutzung, eine Erklärung und gegebenenfalls einen Korrekturvorschlag. Weil Menschen die Berichte nicht prüfen, können etwa falsche Schweregrade enthalten sein. Anthropic erwartet, dass mehr als 90 Prozent der gemeldeten Funde tatsächlich Sicherheitslücken sind.

OSS Scanner richtet sich an Entwicklerteams, die genügend Kapazität zur Bearbeitung der Meldungen haben. Für andere Projekte führt Anthropic die Weitergabe menschlich geprüfter Schwachstellenmeldungen fort. Künftig will der Anbieter auch die bislang überwiegend manuelle Bewertung und Behebung automatisieren. Unter Project Glasswing untersuchte Anthropic bereits Hunderte weitverbreitete quelloffene Projekte.

Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.