Anthropic prüft eigenen KI-Chip und spricht mit Samsung über Fertigung
Anthropic prüft den Bau eines eigenen KI-Chips und hat dazu erste Gespräche mit Samsung Electronics aufgenommen. Der Claude-Entwickler reagiert damit auf den hohen Bedarf an Rechenleistung und die steigenden Kosten für KI-Infrastruktur.
Wie Stocktwits unter Berufung auf The Information am 2. Juli 2026 berichtete, befindet sich Anthropic in vorläufigen Gesprächen mit Samsung über die mögliche Fertigung eines ersten eigenen Serverchips. Demnach prüft das Unternehmen Samsungs 2-Nanometer-Prozess sowie Packaging-Technologien. Gleichzeitig arbeitet Anthropic laut Bericht noch an grundlegenden Fragen wie Spezifikationen, Energiebedarf und der Auslegung künftiger Server-Cluster.
Das Vorhaben steht noch am Anfang. Laut dem Bericht hat Anthropic zwar bereits mit mehreren Chipdesign-Firmen gesprochen, aber noch keine formale Phase für Blueprinting, Tests oder Produktion erreicht. Der mögliche Schritt hin zu einem eigenen Chip würde dem Unternehmen mehr Einfluss auf seine Computing-Infrastruktur geben und könnte helfen, die Kosten im KI-Betrieb besser zu steuern.
Damit reiht sich Anthropic in einen breiteren Trend der Branche ein. Große KI- und Cloud-Unternehmen investieren zunehmend in eigene Halbleiter, um mehr Kontrolle über Leistung, Verfügbarkeit und Lieferketten zu gewinnen. In dem Bericht wird zudem auf den hohen Stellenwert moderner Speichertechnologien verwiesen; Samsung und SK Hynix gelten hier als führende Hersteller.
Parallel dazu baut Anthropic seine Chipkompetenz aus. Laut Bericht holte das Unternehmen Clive Chan aus OpenAIs Silicon-Team. Zugleich betonte Anthropic in einer Stellungnahme, dass bestehende Partnerschaften weiterhin eine zentrale Rolle in der langfristigen Computing-Strategie spielen sollen.
Dieser Artikel wurde KI-generiert erstellt. Die Themenauswahl trifft die Redaktion, die redaktionelle Verantwortung liegt bei KI-Prüfstand.